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Hallo
Was habt ihr so für Erfahrungen im "professionellen" Einsatz von ?
Konkreter:
: würdet ihr euch trauen euren Usern das wegzunehmen?
: was wenn euch die Admins euer Outlook wegnehmen?
(Frage für einen Freund)

@stadtwerkesigmaringen Ich würde kurz murren und mich dann an ein neues Tool gewöhnen. Meine Erfahrung aus (nicht software-bezogenen) Trainings in der Verwaltung: Die Leute nervt am meisten, wenn neue Tools eingeführt werden und dann erwartet wird, dass sie irgendwie damit klarkommen. Wenn sie gut geschult werden und Hilfe dabei erhalten, ihre Workflows im neuen System abzubilden, sind sie okay damit.

@UlrikeHeiss
Ich meine, privat lernen die Menschen ja auch zig E-Mail Clients zu nutzen…

Allerdings ist die UI meist nicht sonderlich benutzerfreundlich.

Outlook (bzw. Exchange) ist neben GMail am hässlichsten mit beliebigen Clients zu bedienen meiner Erfahrung nach. Und ich arbeite ja in der IT.

@stadtwerkesigmaringen
Im Hinblick auf Security sicher nicht verkehrt nach Alternativen zu schauen.
Ggf Menschen mit #Adminlife anschreiben?

@RyunoKi @UlrikeHeiss @stadtwerkesigmaringen
Meine Erfahrung deckt sich mit dem bisher Gesagten: Das sind waschechte Veränderungsprozesse und gehören daher behutsam und mit guter Begleitung eingeführt. Wenn man die Nachteile einer Lösung wie Office365 und die Vorteile alternativer Produkte transparent kommuniziert und auch es mit guter Schulung und Support zeigt, dass es auch anders geht, dann wird die neue Lösung deutlich besser akzeptiert.

@Calypso1
Ganz ehrlich: die Nachteile von sind für die meisten Leute keine oder sie sehen das einfach nicht.
Als nächstes kommen sie dir mit oder was.
Auch schon gehört: "was ist wenn die Leute denken, dass wir uns kein leisten können"
@RyunoKi @UlrikeHeiss

@stadtwerkesigmaringen
Aber nur, weil sie in der Materie keine Experten sind und selten jemand den Aufwand betreibt, über die Nachteile aufzuklären (macht bei uns der BR und DPO sehr gut) bzw. zu erklären, was für alle rausspringt, wenn man davon weggeht.

Durch die Einsparungen kann man in was Tolles am Standort, corporate benefits wie eine leicht verkürzte Wochenarbeitszeit oder einen Extra Urlaubstage oder eine Udemy Lernflatrate für alle investieren.

Bleibt dagegen beim einfachen Mitarbeiter nur der Aufwand für regelmäßige Umgewöhnung und Änderungsstress kleben, werden sie verständlicherweise den bekannten Spatz in der Hand bevorzugen.

@RyunoKi @UlrikeHeiss

@RyunoKi
Wie brauchen nicht mehr nach Alternativen zu schauen.
Wir haben eine.
Und: Der mit bin ich.
@UlrikeHeiss

@stadtwerkesigmaringen Hat Outlook (dort) professionellen Mehrwert, den andere Lösungen nicht hätten?

@lakoja
Nach dem Meinung derer, die schon immer benutzt haben schon.
Außerdem ist es natürlich sehr gut in verzahnt. Was zwar bedenklich, aber userfreundlich ist

@stadtwerkesigmaringen Ich meinte sowas wie kein Login nötig, Termine (Kalender) funktionieren reibungslos oder ähnliche Querverknüpfungen.

Aber wenn die neue Lösung das kann, zumindest perspektivisch hätte man ja zumindest die Technik auf unserer Seite.

@stadtwerkesigmaringen ich würde vor allem die Kommunikation anders gestalten, es ist ja nichts "wegnehmen", sonst werden viele User Angst haben und sich bei Schulungen oder Training weigern. Viel mehr zeigt ihnen die Vorteile auf und was für einen Nutzen (und langfristige Kosten und mögliche Einsparungen) damit verbunden werden können.

Wenn ihr da professionelle Beratung und Durchführung braucht, können wir (#MaibornWolff) helfen, gerade auch auf professioneller Basis.

@stadtwerkesigmaringen ich meine es ernst, können gerne darüber auch telefonisch diese Woche reden. 😊

@alexschnapper
Danke, zu spät.
Wir haben optional zwar noch es ist aber kein Exchange dahinter und einen alternativen Client gibt es auch.

@stadtwerkesigmaringen
Ich kann mit Outlook nicht umgehen und bin froh, dass ich Thunderbird nutzen kann.

@stadtwerkesigmaringen
Ich verwende bei der Arbeit mu4e als Emailclient und die meiste Zeit komme ich damit ganz gut klar.

@stadtwerkesigmaringen So eine Anforderungsliste wäre gut. Also: Welche Funktionen/Workflows von Outlook werden wirklich genutzt? Bei manchen Groupware-Dingen wird es bestimmt schwer, die mit FLOSS abzubilden. Klassischer Fall: Die Volltextsuche. (Wenn ich was finden will, wechsle ich von meinem Thunderbird-Linux zum Mac.) Bei weitgehender Nutzung würde ich sowas am ehesten OpenXChange zutrauen. @alexschnapper

@letterus
Wenn du da die User fragst sagen sie: wir schicken Mails und machen Termine. Mehr nicht.
Hast du dann migriert erzählen sie dir von Outlookfunktionen von denen du noch nie gehört hast und du fängst an, das irgendwie nachzubauen.
@alexschnapper

@stadtwerkesigmaringen Hm, kA, wo ihr gerade seid. Aber wenn es so läuft, habt ihr schlecht gefragt. 😉 (Sry.) @alexschnapper

@letterus
Wenn du das sagst.
Bei 75 Usern und inhomogener Userstruktur kannst du meiner Ansicht nach nicht gut genug Fragen, um nach der Migration allen gerecht zu werden.
Zumal es bei manchen keine Option ist dieselbe Funktion mit anderen Workflow zu haben.
@alexschnapper

@stadtwerkesigmaringen Ja. Aber relevante Positionen zu fragen: "Was machst du? Wie machst du es?" und dazu ein paar Screencasts aufzuzeichnen ist kein Hexenwerk. 😉 Gewichten und normieren kann man dann immer noch. @alexschnapper

@stadtwerkesigmaringen Also, ich schreibe das deswegen so pointiert, weil das bei uns in der Kirche genauso ist. Anforderungsmanagement wird gerne vergessen und hinterher wundert man sich, dass die gelieferte Software Mist ist. 😉 @alexschnapper

@letterus
Aber die Software ist doch gar kein Mist. Drum verstehe ich gar nicht was dein Problem ist.
Worauf ich raus will: um allen 75 Leuten gerecht zu werden hast du genau eine Wahl: du bleibst bei Outlook und Exchange
@alexschnapper

@stadtwerkesigmaringen Wenn du wirlich eine konsensorientierte Entscheidung willst (würde ich als Geschäftsführung nicht immer wollen): Schau dir mal systemisches Konsensiern an. gruppenentscheidung.de/systemi @alexschnapper

@letterus
Danke, aber nein will ich nicht.
Ich hatte eigentlich Eingangs eine Frage gestellt und wollte darauf Antworten.
Mehr nicht.
@alexschnapper

@letterus @alexschnapper
Ich wollte auch keine Tipps. Wollte nur wissen welche Erfahrungen die Leute mit Open Source Software haben.

@stadtwerkesigmaringen Morgen! Ok, das sind meine Erfahrungen. Aber hab deine Frage wohl falsch verstanden. @alexschnapper

@letterus Bin mir gerade unsicher ob da ein Praktikant oder jmd mit wenig Berufserfahrung schreibt, denn ich hoffe sehr, dass dies nur Meinungen einer einzelnen Person sind und nicht die der Stadtwerke Sigmaringen IT. Werde die nächsten Tage mal bei direkt dort anrufen und durchfragen.

@stadtwerkesigmaringen Es gibt unterschiedliche Erfahrungen mit OpenSource Software in Unternehmen, aber genau deswegen ist Anforderungsmanagement ein elementarer Bestandteil des Prozesses..

@alexschnapper @letterus
Falls Du das mit dem Anruf ernst meinst: bitte nicht noch ein Consulting Angebot. Danke.

@letterus
alles gut. Ich hab ja auch verschwiegen, dass wir bereits migriert sind.
Mich hat halt einfach interessiert was die unvoreingenommenen Mastodent:innen so sagen.
Nichts desto trotz ist es für uns definitiv spannend zu erfahren, was andere, also Du/ Ihr so für Erfahrungen habt.

@stadtwerkesigmaringen Ich #user wär ja sooo glücklich! Aber ich spiele auch gern und finde selbst raus, wie was geht 😁 Die meisten meiner Kolleg:innen wären spontan gar nicht begeistert. Gute Vorbereitung und viel Händchenhalten während und nach der Umstellung halte ich auch für wichtig, wie andere schon gesagt haben.

@stadtwerkesigmaringen Offenbar habt ihr schon vor einer Weile umgestellt und (noch) nicht alle voll mitziehen können. Seht ihr das als Übergangsphase oder bleibt es erstmal so? Und habt ihr auch positive Rückmeldungen? Geht ihr perspektivisch auch in Richtung MS Office abschaffen?

@achso
Wir haben Ende Juni 21 migriert.
Der Plan war den Leuten die Wahl zu lassen, was sie als Client nehmen.
Das gab es die Fraktion die heiß auf Neues werden und diejenigen die beim Alten bleiben wollten. Beide durften.
Inzwischen gehen immer mehr Leute von Outlook zur Webapp.
Ohne Druck von uns. Manche benutzen beides, je nachdem was sie tun wollen.
Einige wenige hadern noch. Klar, aber die hat man immer, auch wenn das manche hier nicht wahrhaben wollen.

@stadtwerkesigmaringen Klingt, als wär das alles in allem ganz gut gelaufen. Die Ansage "ist ein Angebot, kein Zwang" finde ich sehr gut, das hat bei der Akzeptanz sicher geholfen. 👍

@achso
Der Vorteil an der Deskapp/Webapp ist: im Browser sieht es komplett gleich aus.

@achso
Und ja, denke auch, das das geholfen hat. Anbei ich zugeben muss, das wir den Usern aus technischen Gründen nicht sofort Outlook geben konnten.
Hat auch geholfen 😉

@achso
Wegen Office abschaffen: wir geben den Leuten mit . Das ist durch die Hintertür.
Das geht momentan über Keyuser und auch wieder mit jeder kann, keiner muss...

@stadtwerkesigmaringen

👍 Ihr braucht keine Berater, ihr solltet andere beraten 😀

@stadtwerkesigmaringen @kaffeeringe
Seit 25 Jahren beruflich mit und auf OpenSource unterwegs (FreeBSD, Linux).
Outlook noch nie. Ich brauch 'n Mailclient, der Threads, ordentliches Quoten und Suche mit RegularExpressions unterstützt.

@stadtwerkesigmaringen @f3kh6f Wenn ich dürfte sofort. Allerdings nutzen wir das zu 90% als Mail-Client und zu 10% als Kalender. DAS kann jedes Mailprogramm.

@stadtwerkesigmaringen @kaffeeringe
Wenn ich dürfte, sofort. Schon dass Outlook bis heute diesen "Antwort: Re: Antwort: Re:" Mist macht, wäre Grund genug.
Allerdings ist mir bewusst, dass die Kunden (und deren User) an kaum einer Anwendung so fest dranhängen wie an Outlook.
Was ich höre sind die Gründe vor allem: Lock-in mit Exchange, Kalender-Integration, nix neues lernen.
Aber privat gmail nutzen geht dann komischerweise problemlos 🤷‍♂️

@f3kh6f
Wir haben den Usern die Wahl gelassen. Kopano Webclient oder Outlook per Active Sync. 70 von 75 nehmen kein Outlook mehr.
@kaffeeringe

@kaffeeringe
Teils teils.
Für unsere Assistent:innen ist es schon eine große Umstellung.
Gerade beim Termine verschieben und Termine von Fremden weiterleiten ist der Workflow schon anders.
Drag and Drop von einem Mail und die andere vermissen viele.
@f3kh6f

@kaffeeringe
Das Ding an drag and Drop ist, dass $admin das nicht will, da man möglichst viel vom Client weghalten will und, dass es nicht so einfach zu implementieren ist.
Was in Windows bei d&d wirklich passiert ist, dass die Datei auf dem Client zwischengespeichert wird.
@f3kh6f

@stadtwerkesigmaringen @f3kh6f Ich dachte, vielleicht kann man im Browser einstellen, dass Drag&Drop nur mit der Domain des Webmailers geht.

@kaffeeringe
Naja, aber gesetzt den Fall, das ginge, hätte man sich dasselbe Thema: externe Inhalte werden auf dem Client gespeichert.
Der Workflow bei kopano ist zwar faktisch der gleiche, aber die User:in wird sich dessen bewusst, da sie den Anhang bewusst auf ihren client herunterlädt, und dann verschickt. Das geschieht nicht magisch im Hintergrund.
Das versetzt die User:in in die Situation, dass sie versteht was sie tut.
Das finde ich sinnvoll.
@f3kh6f

@stadtwerkesigmaringen @kaffeeringe
Sehr gute Quote, gratuliere.
Wir haben auch ettliche Kunden auf roundcube (aber nur Webmail, ohne komplette Integration mit Kalender etc, wie kopano das anbietet) - das funktioniert wirklich gut, sogar mit mobilephone.

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