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Das soll sein?

Sascha rührt ne ungenießbare Soße aus veralteten Vorurteilen, Vermutungen, echten Fehlern u falschen Schuldzuweisungen an

Echt bitter, denn Lobo ist nicht nur kenntnisreich u fix, sondern auch einflussreich

Hier aber vermengt er gelebten u geglaubten Datenschutz, Recht u Praxis - u ignoriert die 😳
spiegel.de/netzwelt/netzpoliti

@lfdi Sascha Lobo hat zunehmend Meinung und abnehmend Verständnis

@patrycc @lfdi Meine persönliche Meinung: Ich hab nie verstanden, warum / für was der überall so „gefeiert“ wird …

@lfdi Ich persönlich finde Lobos Argumentation ga nicht so abwegig. Die Beispiele sind nachvollziehbar. An einer Stelle arbeitet er allerdings unsauber: Er schert die Datenschutz-Experten und die Ausführenden (Behörden, Unternehmen) über einen Kamm. Oft freuen sich die Behörden ja, dass sie Dinge nicht tun müssen bzw. angeblich nicht dürfen auch wenn Experten da durchaus Lösungen aufzeigen. Trotzdem bleibt das Gefühl der Ohnmacht des Bürgers bei so viel widersprüchlichen Aussagen.

@lfdi @norbert meiner Meinung nach bringt er es aber auf den Punkt. Es gibt leider keinen "Datenschutz" sondern allein in Deutschland 16+1 sehr unterschiedliche Auslegungen von Datenschutz.

Dazu kommt, dass Datenschutz, trotz einheitlicher GDPR, innerhalb der EU sehr unterschiedlich ausgelegt und angewendet wird. Und trotzdem habe ich - gefühlt - nicht das Gefühl, dass "meine Daten" geschützt sind. Das Gegenteil ist der Fall.

@derbruesseler Der Grund, warum ich auch nicht das Gefühl habe, dass "meine Daten" geschützt sind ist, dass viele Firmen und Stellen einfach immer noch komplett auf Datenschutz pfeifen.
@lfdi

@norbert @lfdi Ein Teil des Problems, genauso wie sich einige Stellen hinter dem Argument Datenschutz verstecken um bestimmten Diskussionen und Entwicklungen aus dem Weg zu gehen. Von der "ideologischen" Dimension ganz zu schweigen.

@lfdi eine Polemik mit haufenweise unbewiesenen Tatsachenbehauptungen .. Lobo geht mir ziemlich auf die Nerven.

@lfdi Generell hat Lobo doch recht! Wo ist die einheitliche Linie zu MS365? Wo zu Videokonferenzsystemen?
Und und und.
Wie kann man als Anbieter (Verantwortlicher) sicher sein, dass wirklich alles korrekt ist und „trotzdem“ ein marktfähiges Produkt haben?
Im Wettbewerb mit Anbietern, die die DSGVO ignorieren oder einfach erstmal anders auslegen??
Und klar - es gibt immer wen, der Datenschutz als Feigenblatt nutzt… Leider gibts kein klares „richtig“ vs. „falsch“

@jewa
Naja, generell hat jeder recht. 😉
Aber differenzierter ist eben richtiger.

@jewa @lfdi Gegenfrage: Wie kann ich als Verbraucher 100% sicher sein, ein einwandfreies, jederzeit funktionsfähiges und sicheres IT-Produkt zu nutzen? Hat da Microsoft eine einheitliche Linie?

@lacrosse @lfdi Was ja mal ein anderes Paar Schuhe ist. Aber gerade deshalb wäre es gut, wenn man sich wenigsten drauf verlassen könnte, dass mit den personenbezogenen Daten kein Schindluder getrieben wird.
btw: Wo gibts eigentlich fehlerfreie Software? 😎😇

@jewa @lfdi Eigentlich sind das die gleichen Schuhe. Vielleicht ist es eine andere Größe. Es geht um Lebensrestrisiko. Das trägt MS nun einmal, genauso wie ein Verbraucher.

@lfdi
Das Föderalismusproblem und mangelhafte Umsetzung politisch beeinflusster IT-Großprojekte:
Laut Lobo scheint an beidem der Datenschutz schuld sein :blobcatthink:

@kunde_x
Wenn der Datenschutz ein Problem ist, hat man das Konzept falsch aufgestellt. 🤷‍♂️
Gleiches Problem ist häufig die Sicherheit, da häufig nicht security by design programmiert wird, sondern Sicherheit irgendwie hintendran geflanscht wird.
@lfdi

@lfdi der Anspruch der Kolumne, nennt Herr Lobo: (...) Hier lohnt es sich ausnahmsweise mal nicht, genauer hinzuschauen, (...).

Immer schön auf der Meta-, Visionär-, Management-Flughöhe bleiben, Herr Lobo. Von hoch oben sind Technik und Geschäftsmodelle einerlei... nur nicht genau hinschauen...

@lfdi

Viel zu oft macht wird sich erst am Ende eines Projektes Gedanken um den Datenschutz gemacht. Zu spät. Aber der Datenschutz ist dann schuld.

Oder es werden Hürden gesehen, wo es gar keine gibt. Der Datenschutz ist dann schuld.

Scheitern Projekte am Datenschutz liegt es daran, dass kein Interesse daran besteht Daten zu schützen und an fehlender Kompetenz wie Daten zu schützen sind, aber nicht am Datenschutz.

Lobo hat einen Punkt aber er nennt das Problem nicht beim Namen.

@lfdi Finde Lobos Text schwer verständlich. Er hüpft von einen Themengebiet ins nächste, schneidet zig Sachen an, aber führt die Gedanken nicht zu Ende.

Was ich rauslese: zu viel "radikaler" Datenschutz, der an der Lebensrealität der Menschen vorbeigeht, befeuert durch eine radikale Minderheit.

Klingt für mich danach, als wäre ihm konsequenter Datenschutz (z.B. Umstieg auf entsprechende Software) zu anstrengend und den Menschen nicht zumutbar.

Sehe ich anders. :thinkerguns:

@lfdi

Ein Problem ist mE schon, dass man sich (zumindest ich mich) manchmal fragt, wo das, was von manchen als sog. Datenschutz behauptet wird, sich auch so im geltenden Datenschutzrecht findet.

Dazu passt dann leider auch die folgende Frage: wo ist die Rechtsgrundlage für Ihren obenstehenden (behördlichen) Tweet?

@AlexAmtmann
Auch wenn ich meine, Ihnen die Frage schon einmal beantwortet zu haben - gerne:
Art. 58 Abs. 3 lit. b DS-GVO

@lfdi

da wären wir schon bei einer DS-rechtlichen Rechtsfrage, wo Sie mE im Ergebnis als DS-Behörde die freie Teilnahme am datenschutzrechtspolitischen Diskurs als Teil der zitierten Aufgabenfelder behaupten, was aber mE die zitierte Vorschrift so nicht hergibt. Sie könnten als Behörde uU darlegen, welche rechtliche Aussagen von Herrn Lobo sicher unzutreffend sind (falls es solche gibt). Mehr ist aber mE nicht davon gedeckt, weil die Behörde kein Grundrecht auf Meinungsfreiheit hat.

@AlexAmtmann
Völlig richtig, Meinungsfreiheit steht keiner Behörde zu. Aber wird sind auf ein Thema beschränkt, auch auf eine Perspektive (pro Datenschutz eben - auch wenn das nicht immer ganz klar wird, wenn man sich die Aufsichtsbehörden so anschaut 😉). Aber Sensibilisierung der Öffentlichkeit ist nicht nur unsere Aufgabe, sogar unsere Befugnis. Wir dürfen dabei sogar in Grundrechte anderer eingreifen. Zweckgebunden und verhältnismäßig.

@lfdi die Kolleg*innen von Dr. Datenschutz haben die wirtschaftl. Ursache des Digital-Scheiterns beleuchtet, die Herr Lobo ignoriert.

"Die Investitionstätigkeit im Euro-Raum ist von ca. 26 % (im Jahre 2000) auf ca. 17 % (im Jahre 2019) gefallen. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland mit einer Investitionsquote von 1,6% am unteren Ende der Skala."

Wer nicht investiert, der kommt nicht voran.⬇️

dr-datenschutz.de/lobo-und-der

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