: „Der Staat muss Followern nicht hinterherjagen“

Auf unserer Mastodon-Instanz bawü.social tröten derzeit über 40 öffentliche Stellen, die einen Account beim @lfdi eingerichtet haben. Wir sind sehr glücklich darüber und zufrieden, dass mittlerweile vielen klar ist, dass Social Media viel mehr ist als nur , , und .

euroacad.eu/artikel/social-med

@lfdi Hm, für solche Öffentlichkeitsarbeit sollte man schon Kommunikationskanäle mit der größtmöglichen Reichweite nutzen.
Wer Mastodon als Medium für solche Zwecke wählt, kann im Grunde auch wie früher den Schaukasten für öffentliche Bekanntmachungen am Rathaus reaktivieren.
Zusätzlich zu den anderen Netzwerken mag das sinnvoll sein. Als einziger Kanal sicher nicht.

@th_willenbrink
Genau das tun wir: die größte haben nach wie vor die klassischen Medien, TV und Print. Dort sind wir mit unserer präsent.
Dazu kommen eine mit sehr hohen Zugriffszahlen und ein mit mehr als 5.000 AbonnentInnen.

Und das tun wir nicht für „Reichweite“, sondern weil das unsere Aufgabe als öffentliche Stelle ist.

Niemand der sich um Kommunikation und Resonanz bemüht, ist auf gewerbliche angewiesen.

@lfdi @th_willenbrink
"Niemand der sich um Kommunikation und Resonanz bemüht, ist auf gewerbliche #Socialmedia angewiesen." Da widerspreche ich deutlich. Viele NGO und gemeinnützige Organisationen sind - sei es für Fundraising oder die Gewinnung Ehrenamtlicher - auf kommerzielle Social Media angewiesen. Gefällt mir nicht, ist aber noch Realität. Aktuell können es sich fast nur Behörden leisten, vielleicht, darauf komplett zu verzichten.

@sozialpr @th_willenbrink
Dem widerspreche ich ebenfalls 😉
Die Frage der datenschutzkonformen Nutzbarkeit gewerblicher stellt sich nicht nur Behörden, sondern allen. Und die Argumentation: die Reichweite ist uns wichtiger als die Rechte der BürgerInnen, ist gerade für und nicht durchzuhalten.
Also: Stärken wir das

@lfdi @sozialpr @th_willenbrink
Die Bürger sollten anfangen Eigenverantwortung zu übernehmen.
In erster Linie bin ich für den Schutz meiner Daten verantwortlich.
Und wenn ich Unternehmen wie Meta meine persönlichen Daten frei Haus liefer bin ich selbst schuld.
Ich lege auch nicht in ner Kneipe meine Geldbörse auf den Tisch und verlange vom Staat das er sie beschützt.

@Willy_Wuff @lfdi @sozialpr Um bei dem Bild zu bleiben:
Ich habe an dem Punkt mit Datenschützern ein Problem, wenn sie erreichen wollen, dass man entweder nicht mehr in die Kneipe gehen darf oder die Kneipe zugemacht wird, damit man dort gar nicht erst den Geldbeutel auf den Tisch legen kann.

Follow

@th_willenbrink @sozialpr @Willy_Wuff
Witzige Umkehr von Ursache und Wirkung 🙄 - gerne genommen auch von Unternehmen, die illegale Geschäftspraktiken verdecken wollen (wie bei der Lüge): Datenschützer verbieten NutzerInnen gar nichts, sie stärken deren Rechte.
Im Bild: Wir gehen gegen Kneipiers vor, die giftigen Fusel ausschenken oder KundInnen betrügen oder ausbeuten.
Wer an seinem Kneipenwirt festhalten möchte, wird von uns nicht bevormundet. 🤷‍♂️

@lfdi @th_willenbrink @sozialpr
Ich möchte nichts gegen Datenschützer sagen, ganz im Gegenteil, dürfte einer der wichtigsten Jobs sein.
Wollte nur sagen das dies nicht vor Eigenverantwortung bewahrt.
Würden die Leute Selbst aufpassen, bräuchten die Datenschützer ihre Zeit nicht mit Geldbörsen verschwenden, sondern könnten sich um den billigen Fusel kümmern.
Um bei dem Bild zu bleiben.

@lfdi
Um zu entscheiden wem ich welche Daten gebe muss ich ja erst einmal aufgeklärt werden von wem welche Daten erhoben, genutzt und weitergegeben werden. Und genau das passiert eben nicht.
Klar, wenn ich z.B. von der digitalen Patientenakte vollständig aufgeklärt werde und dann die Dienste nutzen will, OK.
Ich z.B. will nichts mit Meta zu tun haben und trotzdem hat Blokada viel zu tun um Verbindungen zu Facebook zu unterbinden.
@th_willenbrink @sozialpr @Willy_Wuff

@dsw28
@lfdi @th_willenbrink @Willy_Wuff
Da bin ich bei dir. Aber erreicht diese Aufklärung die Nutzer*innen dieser Netzwerke, wenn die Infos außerhalb des genutzten Netzwerks kommuniziert werden?

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