Gesamtpublikation SEHR lesenswert!!!

"... Schulen sind hoheitlich tätig, sie können ihre Vorstellungen auch mit Zwang durchsetzen; umgekehrt kommt dem Staat hier eine besondere Fürsorgerolle zu. All das löst ein besonderes Schutzinteresse und -bedürfnis von Schüler_innen aus. Ebenso müssen sich Eltern und Lehrkräfte darauf verlassen können, dass an Schulen rechtskonform gehandelt und niemand in seinen Rechten verletzt wird ..." - Quelle: @lfdi

baden-wuerttemberg.datenschutz

@angry @lfdi "Die Schulen sind verantwortlich für alle Datenverarbeitungen..."

In staatlichen Schulen zeigen bei Digitalisierungsthemen gern die beiden Parteien Lehrerschaft (Landesbedienstete) und Träger (Kommune) aufeinander. Bei Software für die Lehre dürfte die datenschutzrechtliche Verantwortung klar bei der Lehrerschaft liegen. Das Recht der freien Wahl der Methoden beinhaltet die Pflicht zur Einhaltung der Datenschutzvorschriften.

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@elottermann @angry
Auch wenn LehrerInnen bei der Gestaltung des Unterrichts eigene Konzepte verfolgen, sind nicht sie Verantwortlich nach der sondern ihre (als Behörden). Insofern werden Entscheidungen der LehrerInnen über den Einsatz von Hard- und Software den Schulen zugerechnet.
Der @lfdi bietet nicht nur den und schulischen sondern natürlich auch den LehrerInnen im zu in Schulen an. 👍

@lfdi @angry Hier mal ein willkürliches Beispiel, in dem eine Berufsschule unter 1.4 eine gemeinsame Verantwortung der Schule und des Schulträgers definiert. sa3f983180e525094.jimcontent.c
In der Praxis dürfte das dann so aussehen, dass die beiden sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben, wenn Betroffene die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften einfordern.

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