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„Klare Grenzen“: haben Vorbehalte bei geplantem 3G-Auskunftsrecht

@lfdi sieht das geplante Auskunftsrecht der ArbeitgeberInnen kritisch: "Wenn der Gesetzgeber wegen der Gesundheitslage das bricht, dass ArbeitgeberInnen keinen Zugang zu Gesundheitsdaten von Beschäftigten haben dürfen, dann muss das Gesetz präzise, schonend und verhältnismäßig sein"

merkur.de/politik/klare-grenze

· · Tootle for Mastodon · 2 · 4 · 2

@lfdi
Eine #impfpflicht wäre datenschutzkonform und vor allem wirksamer.

Der AG kriegt von mir das Impf- und nicht irgendein Krankheitsdatum. Ich bin nicht krank, wenn ich mich impfen lasse. Mein AG hat die Impfung zentral für die Belegschaft organisiert, und ist von daher schon im Bilde.
Wenn ich an Covid erkranke und meine KollegInnen deswegen in Quarantäne müssen, kann dies schwerlich vor dem AG verheimlicht werden.
Das Tabu mit Krankheit und Schwangerschaft hört da auf, wo vom AG arbeitssicherheitsrechtliche Maßnahmen zum Schutz der Betroffenen erwartet werden.
Bei uns zeichnet ein Vorgesetzter die Kenntnis von der Impfung für jeden einzelnen MA ab, abgespeichert wird gar nichts.
Ich selber fühle mich sicherer damit, denn ich habe kaum Möglichkeit zu homeoffice und muss deshalb meinen KollegInnen täglich vertrauen, dass sie genauso vorsichtig sind wie ich.
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