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Auch ProfisportlerInnen haben ein Recht auf

Wegen ihrer Weigerung, mit der Presse zu sprechen (fälschlich als bezeichnet) war Naomi von den Verantwortlichen des Tennisturniers zu einer verdonnert worden.

Jetzt macht Naomi Osaka Depressionen und soziale Ängste öffentlich - das ist mutig, sollte aber niemand tun müssen.

sportschau.de/tennis/french-op

· · Tootle for Mastodon · 2 · 9 · 10

@lfdi Ich finde die mediale Verwurstung von Sport und Sportlerinnen hat perverse Dimensionen angenommen. Klar lebt der Sport auch von den Zuschauern, aber die Möglichkeit auf mediale Selbstbestimmung sollte niemandem genommen werden. Der Fall zeigt meiner Meinung nach auch sehr gut warum.

@le_ArthurDent
Vor allem sind die Veranstalter ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden: anstatt mit der Sportlerin die Gründe für ihr Fernbleiben behutsam zu klären, haben sie ihr öffentlichkeitswirksam eine Strafe verpasst - und ihr keine andere Chance gelassen, als ihre Erkrankung öffentlich zu machen. Das darf nicht passieren.

Nicht selten im medialen Profisport, dass Funktionäre und Veranstalter dem Markt Vorrang vor den SportlerInnen geben.

@lfdi Es ist hier notwendig, die Gründe für ihre sozialen Ängste und Depressionen etwas näher zu beleuchten: Als Schwarze Japanerin hat sie heftigen Rassismus durch die eigenen Landsleute und auch durch andere erfahren müssen. Dass sie dazu keine Lust mehr hat, ist nachvollziehbar.
NB: Ganz ähnlich ist die Lage bei Meghan Markle, die sich aus dem rassistischen Spiel entfernt hat. Mit dem Ergebnis, dass sie jetzt erst recht fertig gemacht wird.

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